Beiträge vom August 2008
In Deutschland sind rund 60.000 Architekten gelistet, die freiberuflich tätig sind.
Die Tätigkeitsbereiche der eingetragenen Architekten reicht von der Planung , meist zur Einholung von Baugenehmigung, über die Detailplanung und Ausschreibung zur Bauleitung. Neubauten, Wohn.- und Gewerbebauten, sowie die Sanierung und Ergänzung von Bestandsobjekten zählt zum Leistungsumfang. Weiterhin werden auch von dieser Berufsgruppe, nach entsprechender Zusatzausbildung auch Gutachten (Bauschadens- oder Wertgutachten), oder die nun bald für alle Wohngebäude bei Vermietung oder Verkauf Pflicht werdende Energieausweise geleistet.
Die Auftragssituation bleibt auch in 2008 weiter gespannt und der Konkurrenzdruck ist groß. Allzu oft hört man von unzulässigen Unterschreitungen der gesetzlich als Preisrecht geltende Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI).
Zur Problemlösung halfen private Netzwerke und Empfehlungen, die jedoch selten eine systematische und regelmäßige Auftragsbeschaffung gewährleisteten.
Marketing für Freiberufler ist schwierig und führt oft ein Schattendasein vom Branchenbucheintrag bis hin zum Büroschild an der Haustür. Im Bereich des Mediums Internet gibt es seit 2003 die Möglichkeit sich entsprechender Netzwerke und Empfehlungsplattformen anzuschließen und aus konkreten Kunden – bzw. Bauherrenanfragen Aufträge zu generieren.
Bauwillige interessieren und informieren sich im Internet, meist bei den führenden Suchmaschinen, unter der Eingabe der Schlagworte , so genanten keywords, wie z.B: Architekt, Bauplaner in Berlin oder Bauleitung was zu beachten ist, welcher Architekt in der Nähe ist und mit welchen Kosten zu rechnen ist.
Von den Plattformbetreibern, wie z.B. www.ArchitektenScout.eu wird dann , ganz oben, eine Werbung für das Netzwerk eingeblendet: „Architekt gesucht? Deutschlandweites Netzwerk empfiehlt Ihnen kostenfrei den richtigen Architekten in der Nähe“. So gelangen täglich ca. 400-500 Besucher auf die Seite und stellen ihre Anfragen die direkt an den entsprechenden Netzwerkpartner vor Ort weitergeleitet werden. Der Service ist für Bauherren kostenfrei, die Architekten refinanzieren das Internetportal mit Monatsbeiträgen. Bereits ca. 200 Architekten, auch Innen und Landschaftsarchitekten, Haustechnikplaner und Statiker nutzen diesen Service um regelmäßig an neue Kunden zu gelangen. Eine Reihe von zufriedenen Referenzpartnern zeigt, dass dieses innovative System gut funktioniert. Einen ähnlichen Service liefern die Plattformen: www.SteuerberaterScout.com, www.WerbeagenturScout.com, www.RechtsanwaltScout.com, www.HausverwalterScout.com, www.Unternehmensberaterscout.com bei anderen Freiberufler-Berufsgruppen an.
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Zugegeben, ich schreibe diese Zeilen hauptsächlich um nachher beweisen zu können einer der ersten mit dem Geistesblitz gewesen zu sein.
Vorgeschichte: web 2.0 braucht man wohl niemandem mehr zu erklären- oder?
Es gibt so viele gute und verständliche Definitionen, es lohnt nicht mehr darüber näher beschreibend zu berichten, wegen der Wiederholungsgefahr.
Es bleibt allein festzuhalten, es gibt viele gute Ideen die einige sogar reich und berühmt machten, wenn man nur den user machen lässt; so einfach ist das zwar alles nicht aber in ein paar mir bekannten Beispielen klappt es doch ganz prima.
Im Zeitalter der Netzevolution ist alles ein Zwischenstand, in ständiger Veränderung und Verbesserung. Und was soll nun verbessert werden?
Ich sage es Dir. Meine Vorstellung von der next generation web ist die Verbindung des vom user generierten Inhaltes mit der Möglichkeit für diesen auch davon monetär zu profitieren. Demnächst wird der gemeine user nicht nur irgendwann Kunde sondern will und wird schlicht Geld für seine Mitarbeit bekommen. Im web 2.1 verdient der user dieses für seine Mitarbeit, feedback, Empfehlung, Hilfe, also für die Summe seiner positiven Energie und „Arbeit“ für eine Internetplattform. Also eine Art von „user generated money“. Wer heute bereits die starken Wachstumsraten einzelner communities und Netzwerke bewundert wird staunen was wirklich zukünftig motiviert. Viele Umsetzungsschwierigkeiten liegen dabei allerdings unerwarteter auf der rechtlichen Seite. Aber alles lösbar.
Wie web 2.1 genau aussieht wird grade von mir explizit entworfen und trägt den jobname: DeineGruppe Ein paar Monate Geduld bitte-später mehr! Sehr würde mich auch Eure Meinung zur Zukunft des Internets interessieren.
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Ganz brandneu auf dem Radar ist eine Neue Technologie, die als Intenet-Suchmaschine, die Fragen beantworten will, bei denen sich google durch seinen Algorithmus die Karten legt und nur auf Millionen ähnliche Seiten mit keywords verweist. Ich hatte den Hinweis auf dem blog von Martin Varsavsky gefunden.
Die Seite findet man unter www.trueknowledge.com ist ist im klassischen Beta-Test. Ein interessantes Video erklärt die Technologie und zeigt an Hand von bildlichen Beispielen, bei denen witziger Weise oft Mitbewerber google (wie spät ist es jetzt im google-headquater?) oder Jennifer Lopez ( ist sie noch singel?, wann wurde sie geboren? etc.) auftauchen wie es später funktionieren soll..
Durch eine APi- Anbindung kann man diese Technik in eigene Anwedungen integrieren. Ich bin sehr gespannt und hab mich gleich als Beta-Tester eingetragen. Da fallen mir bestimmt ein paar sehr witzige Fragen ein, die nur durch menschliche Recherche beantwortet werden können. Ein bisschen wie delphi.
Ein interessanter Ansatz, wirklich mal die Internetsuche zu verbessern und die Allmachtstellung von google anzuknabbern. Ich bin echt gespannt.
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